Ausstattung

Die Ausstattung von einem EU Fahrzeug kann von der des für Deutschland produzierten Modells durchaus abweichen. Im Regelfall ist es meisten so. Teilweise fehlt das ein oder andere Ausstattungsdetail wobei dann meistens ein in Deutschland bestellbares Extra wiederum serienmäßig ist. Hier sollte man im Vorwege die Ausstattungen genau vergleichen. Deutsche Vermittler haben meist die Ausstattungslisten der ausländischen Fahrzeuge in deutscher Übersetzung. Man sollte jetzt aber nicht den Fehler machen, alle im Gegensatz zum deutschen Modell fehlenden Extras zu kalkulieren, sondern nur die Extras auf die man selber Wert legt. Bei der Sicherheitsausstattung sollte man es aber wie das deutsche Fahrzeug konfigurieren, denn die Deutschen sind Sicherheitsfanatiker.

Wiederverkauf
Rechtlich gesehen ist man verpflichtet beim Wiederverkauf den zukünftigen Käufer darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesem Modell um ein EU Fahrzeug handelt. Das macht im Regelfall aber keine Probleme. Man bedenke in diesem Zusammenhang einen wichtigen Punkt – nämlich den Preis. Wenn man im Gegensatz zu einem deutschen Modell z.B. € 2000,- zusätzlich zum deutschen Hauspreis gespart hat, dann kann man das Fahrzeug wenn nötig auch bis zu € 2000,- günstiger verkaufen als andere Gebrauchtfahrzeugverkäufer. Somit kann man einen Gebrauchtwagenpreis machen, der konkurrenzlos günstig ist. Das bedeutet dass man seinen Gebrauchtwagen i.d.R. ohne Probleme selber verkaufen kann und nicht den niedrigeren Inzahlungnahme Preis eines Autohändlers akzeptieren muss.